Drei-Kammer-Technologie [A, B, C]: Das Körpergewicht des Patienten wird gleichmäßig auf zwei Drittel der Fläche verteilt, ohne das klinische Ergebnis zu beeinträchtigen. Da zudem immer nur jeweils ein Drittel der Fläche aktiv ist (Aufbauen/Ablassen von Druck), wird eine optimale, stabile Unterstützung des Körpers bei gleichzeitig maximaler Druckentlastung erreicht.

7,5-Minuten-Zyklus: Exton-Smith und Sherwin haben die Zahl der Bewegungen im Schlaf bei Gesunden untersucht, um herauszufinden, wie sich der Körper natürlicherweise verhält. Sie fanden heraus, dass es bei keinem der Probanden, die sich in der Nacht mehr als 56-mal bewegten, zu Gewebeschäden kam. Diese Frequenz entspricht ungefähr einer Bewegung alle 7,5 Minuten.

Drei-Kammer-Technologie

Was ist die Zwei-Kammer-Technologie?

Die tatsächliche Zyklusdauer – 7,5, 10 oder 12 Minuten – ist relativ unerheblich, alle Intervalle stimmen mit den Ergebnissen physiologischer Studien überein und entsprechen den natürlichen spontanen Bewegungen, die in den ersten Beobachtungsstudien dokumentiert wurden. Das Ziel besteht darin, eine Rückkehr der Blutgefäße zu ihrer natürlichen Form zu ermöglichen und so einen maximalen Blutfluss und eine für eine Hyperämie ausreichende Wiederdurchblutung des Gewebes zu erlauben. Der Zusammenhang zwischen Zeit und Druck ist sehr wichtig. Es wurde nachgewiesen, dass ein über lange Zeit einwirkender schwacher Druck zu Gewebeschäden führen kann.

Der weichere Zwei-Kammer-Zyklus entlastet die Blutgefäße nicht vollständig von Druck, sodass es länger dauert, bis die Durchblutung wieder ein normales Maß erreicht, wodurch die hyperämische Reaktion ausbleiben kann.